Hackintosh? Ja, Bitte.

Mai 25, 2009

Es ist klein, es ist rot, es ist sexy. Mein neues Notebook.

Für mein Studium der Wirtschaftsinformatik in Heidelberg war es zwingend erforderlich auf neue, und was am wichtigsten ist: portable, Hardware um zu steigen.

Mal ehrlich, warum sind diese ganzen Studiengänge so restriktive in Sachen Entwicklungs-Umgebungen? Dass neben Java noch VisualBasic auf dem Plan steht freut mich ja, C# wäre ja auch nicht schlecht, aber ausgerechnet mit VisualStudio 2005? Also erstmal das VS2005 zusammen mit den VS2008 Express-Editionen auf die Windows-Partition gebügelt, alle Tools dazu die man unter Windows so braucht und gut. Doch Windows ist nicht alles, oder?

(BTW:
Vielleicht ist es ja an der Zeit mal mein Computer Wissen in dem Blog hier zu teilen und ein paar Guides zu schreiben?)

So weit so gut. Zum Arbeiten im Unterricht ist das so ganz okay. Doch wo bleibt da vor lauter Microsoft-Software noch der Spass? Okay, zum Eve-Online zocken brauch ich’s noch, aber sonst?

Eigentlich hatte ich mir das Teil von Dell deshalb ausgesucht, weil es als eines von wenigen Geräten in Deutschland vom Hersteller aus mit Ubuntu-Linux angeboten wird. Klasse so was, Opensource hat mich schon immer begeistert.

Also nix wie ran, Ubuntu direkt unter Windows mittels Wubi installiert und – tata! Alles läuft Out-of-the-Box! Sehr schön. Noch schnell die nötigen Software-Basics für Linux aus den Repo’s geholt und alles zur Web- und Software-Entwicklung installiert (Eclipse, Mono, …) und schon war das getan.

Doch dann geschah das Unfassbare: Ich hatte auf einmal sehr viel Zeit! Herrje, was tun? Irgendwie viel mir ein, dass ich mir ja, bevor ich mich für den Dell entschieden hatte, ein MacBook kaufen wollte.

Die Lösung war ein Hackintosh. Oder, genau genommen, Mac OS X auf meinem Dell. Ein wenig googeln hier, ein wenig in Foren lesen da, und schnell war ein gutes Tutorial gefunden, incl. der verbindlichen Zusage, dass mein kleines, rotes, sexy Dell Notebook ideal für OS X geeignet ist.

OS X lies sich wunderbar via original Retail DVD installieren, schwierig war nur von der DVD zu booten, doch dafür finden sich Lösungen im Netz.

Inzwischen arbeite ich fast nur noch mit OS X, was mir schon immer gut gefallen hat, und da bis auf ein paar wenige Dinge alles auf der Dell Hardware geht, kann man sogar produktive damit arbeiten.

Was noch nicht geht: Der Speicherkartenleser (bis auf die SD-Karten, die gehen), die interne Ethernetkarte, die internen Mikrofone. Ansonsten ist alles super.

Mal sehn, wenn ich in Heidelberg bin steht vielleicht mal “echte” Apple-Hardware an.

Bis dahin

LG
MJ

Die Fakten:

Notebook:
XPS M1330

Hersteller:
Dell

Betriebssysteme:
Microsoft Windows Vista
Ubuntu 9.10
Mac OS X 10.5.7

2 Antworten zu “Hackintosh? Ja, Bitte.”

  1. Birdie Sagt:

    Echt geil, könntest du die Anleitung eventuell hier mal posten oder selbst eine schreiben. Würde mich zu sehr intressieren. Ich bekomme es auf meinem m1330 nicht hin. Ich bin einfach zu DOOF :D


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